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Erklärung

das ist eine Zusatzseite zu www.gothicmind.de

Ich möchte hier einige zusatzinformationen und angebote anbringen die auf der Hauptseite nicht zu verwirklichen wären.

hauptsächlich findet ihr hier eine Sammlung von Texten, Bildern, Ideen Gedanken und Erklärungen sowie nützliche und interessante links.

Ich hoffe so auch eine breitere Masse erreichen zu können.

Aber genug des nonsence gelabers schaut euch um und postet kräftig mit.

6.3.07 18:35, kommentieren

ICH BIN, DER ICH BIN

ICH WERDE SEIN, DER ICH SEIN WERDE 

6.3.07 18:38, kommentieren

D.E.A.D.

AUFBRUCH (15 Monate nach Ausbruch der Verderbnis)

 

Die Kirche war kein sicherer Ort mehr. Als die Verderbnis hereinbrach, suchten Die Menschen zuflucht in der Kirche und bei Gott. Erstaunlich, wenn man bedenk dass sie schon vor Generationen das Glauben verlernt haben. Sie verschlossen sich, vergaßen seine Gebote und seine Stimme verstummte. Vielleicht hat die Kirche eben deshalb in ihrer Funktion als Schutz versagt, oder war sie der neuen Gewalt nie gewachsen? Es heißt die Kirche sei das Haus Gottes, doch er Wohnte hier schon lange nicht mehr. Und auch die Flüchtlinge die glaubten hier sicher zu sein, waren fort. Wer nicht der Verderbnis zum Opfer fiel, floh aus der Stadt und weil es wohl nichts brachte ist anzunehmen dass sie den ganzen verdammten Kontinent verlassen haben. Auch wenn es zweifelhaft war, ob sie überhaupt noch am Leben waren. Die Kirche stand schon Seit Jahren leer. Nur ein Alter Geistlicher hielt sich noch regelmäßig in dem Gotteshaus auf.

Der Protestantische Pfarrer Friedrich Hanson hing sehr an dem alten Sandsteinbau, der nun über ein Jahrzehnt schon nicht nur sein Arbeitsplatz, sondern auch sein Zuhause war. Doch die Verderbnis hat auch die Kirche nicht unberührt gelassen. Die Kirchenglocken werden wohl nie wieder über der Stadt erschallen. Denn als die Verdammten das Land heimsuchten verkrochen sich die Menschen und durch die Mangelnde Wartung der Bauten und die übermächtigen Angriffe dieser Gottlosen war der Turm größtenteils eingestürzt. Jedoch dank der etwas schrägen Lage des Turmes blieb der Hauptbau wie durch ein Wunder unversehrt. Einladend wirkte das rötlichbraune Gebilde aber dennoch nicht.

Die Kirchenpforte war nun schon seit über einem Jahr verriegelt, ja mehr vermauert. Denn die Hölzerne Schwachstelle war mit Steinbrocken verbarrikadiert worden. Nur ein Schmaler unterirdischer gang von der Nahe gelegenen Flussbrücke bildete einen Zugang welcher aber nur den wenigsten bekannt war. Und durch eben diesen Tunnel verschaffte sich Hanson Zugang.

Friedrich Hanson war ein verhältnismäßig junger Pfarrer. Er hatte mal eine Familie, eine Frau, einen Sohn und zwei Töchter. Sie alle kamen bei dem Ansturm der Verderbnis um. Der Pfarrer war sich dessen bewusst, dass er nicht mehr lange bleiben konnte. Zum einen gingen seine Vorräte zu neige – und er wusste nicht wo er noch was auftreiben sollte. Zum anderen glaubte er beim betreten der Kirche beobachtet worden zu sein. Er wusste es war nur eine Frage der Zeit, bis sie Kommen.

Friedrich kniete vorm Altar und sprach das Vater Unser. Voller Schmerzen dachte er an seine Kinder.

„…Dein Reich Komme...“

Vor dem geistigen Auge sah er die Zerstörte Stadt, sein Haus wie es in Asche da lag.

„…wie im Himmel so auch auf Erden…“

Er dachte an seine Freunde und auch seine Feinde – die er trotz dessen dass er Pfarrer war hatte. Er dachte an alle die Er liebte und auch die, die er hasste, und auch die, denen gegenüber er sich anders hätte verhalten sollen

„…vergib uns unsere schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern…“

Er hörte das Schaben und Kratzen an der Türpforte, ein leises splittern, das Schaben wuchs zu einem Klopfen, das klopfen zu einem Dumpfen Pochen, das Pochen zu einem grollenden Hämmern und endgültig ein lautes Knarren.

„AMEN!“

In diesem Augenblick wurde die Pforte aus den Angeln gerissen und landetet im Gang mit einem Krach welcher durch die Akustik noch lauter wirkte. Friedrich nahm das schwere goldene Kreuz vom Altar, hielt es in Richtung Pforte und rief die Worte (Eph.6.V.16)

„Ergreift den Schild des Glauben, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen.“ Seine Hände begangen zu zittern im Angesicht dessen was auf ihn zukam. Eine Kreatur die wohl einst menschlich zu sein schien bewegte sich umgeschickt über die Barrikade und näherte sich langsam aber sicher dem jungen Pfarrer. Aber diese Kreatur konnte nichts Menschliches mehr in sich haben. Die Augen schienen in blankem Hass, die Haut wirkte verätzt, das Gesicht entstellt, die Unterlippe fehlte komplett, der Anblick war unerträglich.

Das Kreuz viel polternd zu Boden. Der Verdammte schien von dessen Macht sichtlich unbetroffen und kam entschlossen näher. Friedrich machte einen Satz nach rechts und zog seinen Mantel mit der linken Hand von der Bank in der ersten Reihe. Griff mit der anderen nach dem, sich darunter verbergenden Schrotgewehr, einem Mossberg 535, - ein Schmuckstück, das er von seinem Vater nun schon vor über 7 Jahren geschenkt bekam. - hatte. Nie hätte er erwartet dieses auch wirklich einsetzen zu müssen. Er lud die Waffe durch setzte an und drückte ab. Der Schuss ging aber in der Eile zu weit links und riss der Bestie lediglich den rechten Arm weg, ein erneutes klicken des Vorderschafts, eine neue Patrone schob sich in den lauf, er setzte an, und Schoss! Dieses mal hatte er besser gezielt der Verdammte brach mit einem aufgerissenen Brustkorb zusammen

Sein Gestank würde noch mehr Bestien anlocken, auch wenn dieser hier tot zu sein schien würde es wohl den anderen eine köstliche Mahlzeit bescheren. Hanson legte den Gurt der Mossberg glatt über die Schulter und zog sich seinen Mantel über. Andächtig und den Kadaver meidend verließ er sein Heim. Draußen begann es zu regnen, er zog seinen Mantel enger und warf einen letzten blick auf das Gotteshaus.

Die Kirche war kein sicherer Ort mehr.

6.3.07 18:42, kommentieren

Erdenrache

Verbrannte Erde um Euch rum,

Asche im Wind, die Gesichter sind stumm

Wenn das Feuer vom Himmel fällt,

Und die Nacht zum Tage Erhellt

Lass deine Hoffnung zur Hölle fahren

Dein eigenes Fleisch wird langsam garen

 

Schwarze Knochen, das Fleisch Grau

Das Verderben stellt sich zur Schau

Alles ist dunkel doch die Welt versinkt in Licht.

Ein Entrinnen gibt es NICHT!

Kein Entkommen, kein vor, kein Zurück

Suche im Tod dein letztes Glück.

Die Natur holt sich ihren Teil.

Die Erde durstet, ist blutgeil

Wenn jeder durcheinander rennt,

da sogar das Wasser brennt.

Alle fliehen doch keiner kommt weg.

Von der Menschheit bleibt nur ein Haufen Dreck.

(ursprüngliche Fassung) 

 

6.3.07 18:46, kommentieren

Es lebe der Tod

Unser Weg auf Erden, beendet am Ziel

Feuer, Asche, glühend heiß. Geblieben ist nicht viel

Leben, Leiden, sterben, Qual. Glück ist ungewiss

Die Hoffnung Starb, als Leid sie in die Tiefe Riss.

 

Es Lebe der Tod! Es Lebe der Tod! Es Lebe der Tod!

 

Die Wälder pechschwarz, die Flüsse blutrot.

die Felder verdören, Die Herden sind tot.

das Ende der Welt, doch am Ende sind wir nicht.

verdammt dazu zu leben ohne Hoffnung ohne Licht.

 

Es Lebe der Tod! Es Lebe der Tod! Es Lebe der Tod!

 

Die Tauben suchen Hilfe bei Gott.

die Blinden greifen nach Geld, doch verenden in Not.

die Lahmen weinen um die Herden, die sie einst führten auf dem Feld.

keine Gnade dem Volk! Friede sei nun auf dieser Welt!

6.3.07 18:49, kommentieren

Lebenswert

Hineingeboren in die Welt,

ohne unseren Willen.

Geschaffen nach dem Standardplann,

nur einer von Vielen

Arm an Wissen, arm an Wert.

so sind wir gekommen.

Was das Leben auch bringt,

am Schluss wird alles uns genommen.

Schicksal oder Zufall?

Wille oder Pflicht?

was ist sein und was ist Schein?

es entzieht sich unserer Sicht.

Steil und Steinig ist der Weg

und nur selten eben

Ihn zu gehen ist die Pflicht,

Ja gar der Sinn vom Leben.

6.3.07 18:54, kommentieren

Schicksalssuche

Eines Abends saß ich da, sichtlich müd’ zur späten Stunde

Ohne Rat, mit schwerer Sorge und in der Seele tiefe Wunde.

So bat ich das Schicksalsrad „sage mir oh Herr des Wissens

Oh Orakel, Quell der Weisheit muss ich die Liebe ewig missen?“

Doch das Rad des Schicksals schwieg, was ich auch tat, was ich versuchte

es stand mir weder Red’ noch Antwort, wie ich auch bat, wie ich auch fluchte.

Schwer enttäuscht ward ich verbittert. Jedoch gab ich keine Ruh’

Lernte, suchte und versuchte und gab mir die größte Müh’

Ich Sucht’ und Fand, und zwar recht bald, die antwort auf all meine Fragen

Ich legte Karten vor mir aus und bat sie mir die Zukunft vorzutragen.

Und so ward es mir gezeigt, ich sollte suchen und nicht klagen.

Und so nahm ich’s damit auf, und entschied mich es zu wagen

Ich suchte lang ich reiste weit, hab an so manche Tür geklopft.

Hab so manchen Pfad betreten, hab gebetet und gehofft.

Ich war Geduldig gab nicht auf, doch musste erst ein Jahr vergehen

das ich verstand, ich war hier falsch, es war recht spät, ich muss gestehen.

Und wieder glaube ich das Ziel zu sehen,

Hier hilft nur Handeln, kein warten oder stehen.

Denn ich glaube, du warst mir Prophezeit.

„Wo du auch immer sein wirst, ich folge dir, egal wie weit“

6.3.07 19:02, kommentieren